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Der Spielablauf

Der Spielablauf eines Faustballspiels erfolgt mit der Angabe eines Faustballes, ca. 350 - 380 g schwer, der über eine 2 m hohe, zwischen 2 Pfosten gespannte Leine/Band, in das gegnerische Feld geschlagen wird.

 Das Hallenspielfeld hat eine Größe von 20 x 40 m (Feldfaustballfeld 20 X 50 m) und ist durch eine Mittellinie getrennt. Jeweils 3 m von der Mittellinie entfernt ist die Angabe- oder Aufschlaglinie markiert. Das Spiel beginnt mit der Angabe und endet mit dem ersten darauf folgenden Fehler, dem Ende der Halbzeit oder sonstigen Spielunterbrechung.

 Dabei darf der Ball von jeder Mannschaft pro Spielzug höchstens dreimal direkt oder indirekt (ohne Bodenberührung) gespielt werden. Der Ball ist gültig zurückgeschlagen, wenn er über das Netz (Band) hinweg geschlagen wird und darauf im Gegenfeld den Boden oder innerhalb oder außerhalb des Gegenfeldes einen Gegner berührt.

 Zweimalig aufeinander folgende Bodenberührungen des Balles oder das Berühren des Netzes durch Spieler oder Ball gelten ebenso als Fehler wie ins Spielfeld-Aus geschlagene Bälle.

 Die Wertung erfolgt in Gutbällen oder -punkten. Danach wird jeder Fehler einer Mannschaft für die gegnerische Mannschaft als Gutball gewertet und in einem Spielbericht durch einen geprüften Schiedsrichter eingetragen, der von zwei Linienrichtern unterstützt wird.

 Zu einer Mannschaft gehören 5 Spieler und 3 Auswechselspieler.

 Rechts und links im vorderen Bereich stehen die angreifenden Spieler (Aufschläger) und im hinteren Spielfeldbereich der Aufbauspieler (Mittelmann) und zwei Abwehrspieler (Ballaufnahme).

 Entweder kann nach Gewinnsätzen oder Zeit gespielt werden. Sobald eine Mannschaft zwei Sätze gewonnen hat, ist das Spiel beendet. Ein Satz ist gewonnen, wenn eine Mannschaft 11 Gutbälle bei einer Differenz von mindestens 2 Gutbällen erzielt hat. Jeder Satz endet jedoch, wenn eine Mannschaft 15 Gutbälle erreicht hat; also z.B. 15: 14.  Faustball ist also ein tolles Mannschaftsspiel, vielseitig, interessant und spannend.

 Es ist ein Spitzensport, aber auch Breitensport und kann von früher Jugend bis ins hohe Alter gespielt werden. Es ist eine tolle Mannschaftssportart, die Kondition, Kraft, Athletik, Gewandtheit und Konzentration erfordert, und ohne Körperkontakte und daher mit geringem Verletzungsrisiko gespielt wird.

 Die Grundtechnik ist jedoch Voraussetzung für das Zustandekommen eines Spielablaufes und die Erarbeitung spezieller Techniken.